WAS PASSIERT, WENN DU NICHT TUST, WAS DEIN HERZ TUN WILL

Herz, Wünsche, Leben, Traum, Selbstverwirklichung

WAS PASSIERT, WENN DU NICHT TUST, WAS DEIN HERZ TUN WILL

Wollen wir mal planen, was unser Herz tun will? – Nein, das können wir nicht tun, weil das nämlich nicht geht. Macht ja auch wirklich keinen Sinn. Das Herz will, was es will.

Das Problem ist nur: Wir planen alles! Wir machen alles so, wie man es macht. Seit es die Pille gibt, planen wir sogar unsere Vermehrung!

So, aber jetzt kommt ihr mal mit mir mit! Wir gehen jetzt zusammen für einen Moment im Geiste auf den Standpunkt, von dem aus dieses ganze politisch korrekte Normaloleben völlig bescheuert aussieht.

Versuch’s doch!

Von hier aus gestaltet sich das so: Maaaann! Ich wünsche mir Kinder, aber mache keine, weil ich schon 40 oder 50 oder 60 Jahre alt bin. Weil das dann für die Kinder kacke ist, wenn sie so einen alten Opa als Papa haben – ja, das stimmt! Und nun? Deswegen lass ich es dann sein?

Neee, Leute, tut mir leid, aber das ist nur eine Ausrede. Eine geistige Barriere, die ich mir selber schaffe. Sagt doch das mal zu dem Kind, das nicht entstanden ist, nur weil ihr euch irgendwas zurechtgelogen habt: Du, sorry, tut mir leid, dass es dich nie gegeben hat, aber weißt du, ich hatte schon so ein paar graue Haare an den Schläfen … Aaaaah!

Die Wahrheit ist: Wenn ich Kinder will, muss ich sofort damit anfangen. Ich sehe dann ja immer noch, wie das wird.

Geiles Gefühl!

Mein Punkt ist: Wenn ihr eure Träume leben wollt … dann könnt Ihr nicht einfach weiterpennen! Dann müsst ihr aufwachen! Dann müsst ihr was machen. Und ja, dann landet ihr eben auch mal auf der Nase. Wer lebt, riskiert das Leben. So ist das nun mal.

Ich schau mich um und sehe nur noch haufenweise Leute, die aufgehört haben zu leben, weil sie tausend dumme Gründe erfinden, das, was sie wollen, nicht zu tun!

Wenn ihr euch selbstständig machen wollt, warum verschiebt ihr das? Glaubt ihr allen Ernstes, es käme nochmal ein besserer Zeitpunkt, wenn ihr zehn Jahre älter seid?

Wenn ihr nach Indien gehen wollt, um die Menschheit und euch selbst zu erforschen: Warum verschiebt ihr das? – Wie man das bezahlen soll? Na, ganz einfach: Ihr nehmt unbezahlten Urlaub, lagert euren Krempel ein, untervermietet eure Wohnung (Airbnb), kauft ein Ticket, nehmt den Rest eures Ersparten und los geht’s! Indien ist nicht teuer, da kann man richtig gut leben! Schaut einfach mal, wie lange eure Kohle reicht. Und danach? Let’s see.

Geiles Gefühl!

Die versteckten Kosten

Oder mal andersrum gefragt: Wie hoch sind eigentlich eure Kosten, um Tag für Tag am Arbeitsleben teilzunehmen? Wir haben so viele Kosten, um jeden Tag zur Arbeit zu können! Wir brauchen ein Auto oder irgendeine Art von Personentransport, wir brauchen opportune Klamotten, wir brauchen vorher eine Ausbildung oder ein Studium, was sauteuer ist, wir brauchen vor allem Zeit, so viel Zeit! Überlegt mal, ihr opfert (mindestens) 150 Stunden den Monat plus die Fahrtzeiten, damit ihr arbeiten dürft. Multipliziert das mal mit einem fiktiven Stundensatz: Das ist euer Einsatz! Das bringt ihr mit! Und das nur, weil man das so macht.

Wenn ihr wirklich Bock darauf habt und es ohnehin das ist, was ihr am liebsten macht, dann nehme ich alles zurück.

Das Herz im Simulator

Die meisten Leute aber sind „walking dead“, wie die Zombies, mindestens gebrainwashed, von der täglichen Dosis TV sediert. Morgens ins Geschäft, abends heim, ab vor die Glotze und ansonsten aufs Wochenende freuen. Und auf den Urlaub. Und auf die Rente … Das hat nichts mit Leben zu tun! Das ist das gleiche wie Masturbieren statt echtem Sex. Das ist nur die Simulation eines Lebens!

Ich habe das schon immer so gehalten: Ich denke mir irgendeinen Schwachsinn aus und mache ihn dann einfach. Schon als junger Kerl: Ich habe die Lebenslähmung meiner Eltern nicht ertragen und habe gedacht: Wenn die nichts machen, muss ich einfach doppelt so viel Unfug treiben. Und hey, psssst: Es ist sinn- und glücksstiftend, einfach zu tun was ihr wollt!

Ihr müsst tun, was euer Herz tun will! Glaubt mir: 90 Prozent der Befürchtungen, was Schlimmes passieren könnte, treten erfahrungsgemäß nicht ein. (Und mit den restlichen 10 Prozent werdet ihr fertig!)

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