ICH BIN EIN ALIEN UND ICH LIEBE ES!

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ICH BIN EIN ALIEN UND ICH LIEBE ES!

Ich habe keinen Bock auf Mainstream, stehe nicht auf belanglose Konversationen und werde von vielen als „anders“ bezeichnet – ich zelebriere eben die Selbstbestimmung und mein Ego! Oder anders gesagt: Ich lebe als absoluter Alien in dieser Gesellschaft. Und das ist auch verdammt gut so!

Die Gescheiten, die Schlauen, die Dummen

Denn langweilig wird das Leben als Alien ganz bestimmt nicht. Ich steche heraus, als ob ich in einer Menschenmasse derjenige bin, der einen großen grünen Kopf zwischen seinen Schulterblättern durch die eintönige Gesellschaft trägt. Das ist doch wunderbar! Denn dadurch gehöre ich zur gesellschaftlichen Kaste der Gescheiten. Zu denen, die Selbstbestimmung lieben und nicht von ihren Mitmenschen abhängig sind.

Abhängig sind hingegen die Schlauen unter uns. Sie sind darauf gepolt, Trends für die vorzugeben, die nichts mit sich selber anzufangen wissen. Die, die immer nur vor der Glotze sitzen und auf neue Verführungen von außen warten. Das, meine Damen und Herren, sind die Dummen. Nicht nur ich habe diese Kasten in unserer Gesellschaft entlarvt, auch Josef Kirschner beschreibt sie treffend in seinem Buch „Die Egoisten-Bibel“. Danke dafür!

Und zu wem gehört ihr?

Würde ich nun hingehen und fragen, wer unter euch zu den Dummen gehört – nun ja, ich bezweifle stark, dass irgendjemand freiwillig die Hand heben würde. Doch leider schwirren die meisten unserer Mitmenschen in genau dieser Galaxie der Dummen herum. Ihr habt sicherlich auch einige von ihnen in eurem Umfeld: Sie nicken alles ab, was dem Mainstream entspricht, tragen nur, was mit einem bestimmten Marken-Label versehen ist, und eine abweichende Meinung führt zum Staatsakt.

Das durfte ich persönlich auch erst vor Kurzem wieder feststellen: Nach meinem Blogbeitrag über den gesellschaftlichen Zwang zur Monogamie war die Empörung riesengroß. Statt zu sagen: „Interessanter Gedanke von diesem Kopp, aber ich sehe das nicht so“, wird die Moralkeule geschwungen – ziemlich dumm eben.

Aber es ist nun mal verlockend leicht, unter den Dummen abzutauchen. Auch mir ist das schon passiert: Früher habe ich mir regelmäßig Autos gekauft, die ich mir nicht leisten konnte. Von Geld, das ich nicht hatte. Um Menschen zu beeindrucken, die ich nicht mochte. Und bis heute könnten mir so manche noch den Status des Dummen zuschreiben. Schließlich kaufe ich prinzipiell keine Schuhe, die unter 200 Euro kosten – so etwas kommt mir nicht an die Füße.

Die Frage ist doch aber: Welche Intention steckt dahinter? Tue ich das, weil ich einem gesellschaftlichen Trend nachlaufen möchte oder habe ich mich bewusst dafür entschieden?

Einsamkeit dank Gescheitheit

Meine Antwort fällt ganz sicher immer auf die zweite Option. Mich interessieren irgendwelche Mainstream-Ansichten überhaupt nicht. Mir ist egal, was auf Instagram angesagt ist oder was Mann heute tragen muss, um bei den Frauen anzukommen. Genau deshalb zähle ich ja auch zu den Gescheiten. 😉

Sicher bringt diese Einstellung nicht nur Vorteile mit sich. Nein, so ein Leben als gesellschaftlicher Alien ist manchmal vor allem eines: einsam. Ich habe keine Lust darauf, dass mein Gegenüber mir dauernd meinen Alien-Status spiegelt und mir sagt, wie komisch ich sei. Da ziehe ich das Alleinsein sehr gerne vor.

Das macht mich nämlich nicht traurig, sondern unglaublich glücklich. In meinem ganz eigenen Universum kann ich mir nämlich die wirklich wichtigen Fragen stellen, ohne mich von gesellschaftlichen Normen lenken zu lassen: Was ist mein Auftrag auf diesem Planeten? Wozu bin ich hier? Was erfüllt mein Herz mit Freude?

Nackt? Klar, jederzeit!

Seit ich meine Antworten darauf kenne, nutze ich meine Zeit viel intensiver. Ich hänge nicht vor der Glotze, sondern mache, was ich wirklich will. Wenn ich zum Beispiel darauf stehe, nackt über irgendwelche Sportplätze zu rennen, dann mache ich das. Wenn mir solch ein Verhalten das Besondere ins Leben zaubert und mein Herz erfüllt, dann nehme ich keine Rücksicht auf die Meinung anderer! Denn der ganze oberflächliche Dreck hat keinerlei Bedeutung im Leben. Und genau deshalb ist mein Leben als grünköpfiger Alien auch verdammt schön.

Probiert es doch einfach mal selbst, in meinem Raumschiff hätte ich noch ein paar Plätze für Gleichgesinnte.

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